Accuphy PingBeam
SideScan, DownScan und 2D-Sonar in einem Geber, angezeigt auf Tablet oder Smartphone.
Seitensicht auf einem Boot ohne feste Elektronik
SideScan war bisher an ein fest verbautes Display gebunden. Der PingBeam löst diese Verbindung: Geber, WLAN-Box, Strom und ein Tablet, mehr braucht es nicht. Damit lässt sich auch ein Boot ausrüsten, auf dem keine Anlage sitzt und keine sitzen soll.
Umschaltbar sind 455 kHz für die Reichweite und 1.000 kHz für die Detailschärfe, beides im laufenden Betrieb im Menü der App. Im Praxistest lief der Geber mit 40 m Scanbreite je Seite.
So arbeiten Sie damit
Gewässer absuchen
Sie fahren mit gleichmäßiger Geschwindigkeit die Kante ab und lassen den PingBeam links und rechts mitschreiben. Spundwände, Steinpackungen, rauer Grund und liegende Objekte zeichnen sich ab, Fische stehen als einzelne Punkte im Bild. Bei 40 m eingestellter Reichweite je Seite bleiben abzüglich der Wassertiefe rund 30 m Grund je Seite übrig, eine Bahn deckt damit etwa 60 m ab.
- 455 kHz für große Suchbahnen, etwa beim Absuchen weiter Flächen
- 1.000 kHz für die Feinsuche mit reduzierter Bootsgeschwindigkeit
- Interessante Stellen als Wegpunkt sichern und später gezielt anfahren
Struktur im Detail prüfen
Ist die Stelle gefunden, schalten Sie auf die kombinierte Ansicht aus SideScan und DownScan und fahren sie langsam schräg an. Mit 1.000 kHz, angehobener Rauschunterdrückung und passender Farbpalette treten der Verlauf einer Kaimauer, das Ende eines Docks und die Steine davor deutlich hervor.
- Farbpaletten von Klassik-Blau über Regenbogen bis Orange und Gelb
- Kombinierte Ansicht aus SideScan und DownScan auf einem Bildschirm
- Wassertemperatur wird in der App mit angezeigt
Zwei Geber an einem Tablet
PingBeam und PingLive lassen sich gleichzeitig mit demselben Endgerät verbinden. Sie suchen die Stelle per SideScan und schauen anschließend im Live-Bild hinein, ohne das Gerät zu wechseln. Für uns ist das die interessanteste Kombination im Accuphy-Sortiment.
Technische Daten
Geber und Sonar
| Sonararten | SideScan, DownScan und 2D-Sonar, vom Hersteller MidChirp 2D genannt |
|---|---|
| Frequenzen | 455 kHz und 1.000 kHz, in der App umschaltbar |
| Scanbreite im Praxistest | 40 m je Seite eingestellt, abzüglich Wassertiefe rund 30 m Grund je Seite |
| Abmessungen Geber | 19 × 5,5 × 3,5 cm |
| Geberkabel | 6 m |
Anzeige und Bedienung
| Verbindung | Accuphy WLAN-Box zwischen Geber und Endgerät, Stromversorgung über die Box |
|---|---|
| Anzeige | Accuphy-App für iOS und Android, Tablet oder Smartphone |
| Ansichten | SideScan einzeln, SideScan und DownScan kombiniert, 2D-Sonar, Karte als Overlay |
| Einstellungen | Reichweite, Frequenz, Rauschunterdrückung, Farbpaletten |
| Farbpaletten | Klassik-Blau, Regenbogen, Orange, Gelb |
| Karten | Apple Karten, Google Earth und OpenSeaMap ladbar, dazu Wegpunkte |
| Wassertemperatur | Anzeige in der App |
| Parallelbetrieb | zwei Accuphy-Geber gleichzeitig an einem Endgerät |
Häufige Fragen
Brauche ich zusätzlich ein Echolot?
Nein. Der PingBeam arbeitet eigenständig mit WLAN-Box und Tablet, ein Display muss nicht mitgekauft werden.
Welches Endgerät brauche ich?
iPad, Android-Tablet oder Smartphone. Die Accuphy-App gibt es für iOS und Android.
Warum wird das SideScan-Bild unruhig?
SideScan lebt von einer gleichmäßigen Bootsgeschwindigkeit. Schwankt sie, verzerrt das Bild, unabhängig vom Gerät.
Lässt sich der Geber mit dem PingLive kombinieren?
Ja. Beide Geber lassen sich gleichzeitig mit einem Endgerät verbinden.
Der PingBeam ist neu am Markt. Wir haben ihn selbst gefischt und sagen Ihnen ehrlich, was er kann und wo seine Grenzen liegen.










