Letzte Woche waren wir mal wieder unterwegs und haben geschult, dieses Mal in Bad Zwischenahn.
Zusammen mit den Zwischenahner Wasserrettern von der Deutschen Lebens-Rettung-Gesellschaft (DLRG) fuhren wir mit einem Motorrettungsboot der DLRG, auf das Zwischenahner Meer und stellten ein Echolotsystem vor.
Die Nordwest Zeitung und die Oldenburger Onlinezeitung haben über unseren Besuch mit Technik-Test einen Bericht veröffentlicht.
Bericht Nordwest Zeitung:
Echolot ermöglicht Blick auf See-Grund
DLRG Zwischenahner Wasserretter testen Ortungsgerät vom Rettungsboot aus
Bad Zwischenahn/ Rostrup-
Kein Notfall sondern ein Übungseinsatz- beziehungsweise ein Technik-Test führt am vergangenen Freitag ein Motorrettungsboot der DLRG auf das Zwischenahner Meer. Bei regnerischen und stürmischen Wetter stellten zeit Experten vom „Echolotzentrum“ aus Paderborn den Zwischenahner Wasserrettern ein Echolotsystem vor.
Mit mordernster Technik ermöglicht dieses System einen Blick auf den Grunde des bis zu sechs Meter tiefen Binnensees.
Technik hilft bei der Suche
Neben der Darstellung der Unterwasserwelt ermitteln die Systeme per GPS weitere Informationen wie Standort, Kurz und Geschwindigkeit.
Nico Reiners, der das Gerät für die DLRG testete, war überrascht: „Die Aufnahmen sind erstaunlich leicht auszuwerten. Bei der Suche nach Personen oder verlorenen Material wäre so ein Echolot eine riesige Hilfe.“ Ds System ist mobil und schnell auf jedes der Motorrettungsboote der Wasserretter montiert werden.
Sicherlich sei so ein System eine sinnvolle Ergänzung zu Einsatztauchern, heißt es von der DLRG. Die Taucher bleiben aber ein wichtiger Bestandteil der Rettungskräfte- und Aufklärungskette.
Ohnehin: Bis die DLRG das Echolot anschaffen könnte, werde angesichts der Kosten von circa 10.000 Euro einige Zeit vergehen.
Bei der Erprobung des Geräts gab es dann auch gleich einen Fund. „Ein größeres rechteckiges Objekt“, so die DLRG, sei auf dem Boden des See geortet worden.
Die GPS-Koordinaten wurden notiert und die Einsatztaucher der DLRG werden sich den unbekannten Gegenstand demnächst einmal während eines Übungstauchganges genauer ansehen.
Quelle: Nordwest Zeitung, Artikel von Christian Quapp


