Künstliche Intelligenz ist aktuell in aller Munde. Auch im Behördenumfeld sind bereits erste, meist sehr einfache und rudimentäre KI-Anwendungen am Markt verfügbar. Entscheidend für die Leistungsfähigkeit solcher Systeme sind jedoch nicht Schlagworte, sondern die Qualität der Daten, mit denen eine KI trainiert und betrieben wird.
Wir von SAR-Unterwasser-Systeme und dem Echolotzentrum haben eine KI entwickelt, die Personen, Fahrzeuge, Gegenstände, Reifen und viele weitere Objekte zuverlässig erkennen und analysieren kann. Die erkannten Positionen werden markiert und mit einer prozentualen Wahrscheinlichkeitsbewertung dargestellt.
Zur weiteren Perfektionierung dieser Software suchen wir derzeit Behörden und Einsatzkräfte als Tester. Die Teilnahme ist kostenfrei und bietet die Möglichkeit, aktiv an der Weiterentwicklung sowie am Datensammeln für dieses System mitzuwirken.
Bevorzugt möchten wir mit Organisationen zusammenarbeiten, die bereits über High-End-Systeme von Garmin verfügen, zum Beispiel aus der GPSMAP 8412 oder der 16er Serie. In Einzelfällen sind auch ältere Systeme von Simrad geeignet, sofern diese Datenaufzeichnungen und Videostreams erstellen können.
Auf Basis der gewonnenen Daten und Analysen wird die Software in den kommenden Monaten gezielt weiterentwickelt. Als Gegenleistung stellen wir den teilnehmenden Behörden nach Abschluss der Testphase ein kostenfreies Jahresabonnement der Software zur Verfügung.
So funktioniert das Verfahren:
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Video- und Sensordaten im Einsatz zu erfassen, zu übertragen und auszuwerten. Eine Variante ist die sogenannte Helmfunktion, bei der das Videomaterial per Livestream auf ein Tablet oder Smartphone übertragen wird. Dies erfolgt über die Garmin ActiveCaptain App. Von dort aus können die Daten entweder über die vorhandene WhatsApp-Verbindung oder per E-Mail an ein Laptop im Einsatzfahrzeug gesendet werden. Auf diesem Laptop können die Daten anschließend offline ausgewertet werden, ohne dass eine Internetverbindung erforderlich ist.
Zusätzlich bieten wir die Möglichkeit, die Daten direkt über den HDMI-Ausgang als Videostream abzugreifen. Dieser Stream kann entweder auf einem externen Rekorder, per Speicherkarte oder über eine direkte Verbindung mit einem Laptop aufgezeichnet und anschließend ausgewertet werden.
In einem weiteren Schritt arbeiten wir aktuell an einem eigenen Stream-Live-Capture-System. Dieses soll es ermöglichen, die Videodaten direkt während des Einsatzes auf einem Laptop mitzuschneiden und parallel erste Suchstand-Informationen bereitzustellen.
Aus unserer Erfahrung ist das getrennte Sammeln und Auswerten der Daten besonders effektiv. Dabei konzentriert sich ein Trupp auf dem Wasser ausschließlich auf das saubere und strukturierte Abfahren der Suchbahnen, ohne durch zusätzliche Aufgaben abgelenkt zu werden. Ein zweites Team wertet die Daten zeitgleich oder nachgelagert an einem Rechner oder einem separaten, hochauflösenden Tablet aus. Dieses Vorgehen ist deutlich effizienter, als wenn der Bootsführer parallel navigieren, steuern, beobachten und Daten interpretieren muss.
Bei Garmin-Systemen wird das Videomaterial über die Helmfunktion per Videostream auf ein Tablet oder Smartphone übertragen. Die entstandenen Dateien können anschließend entweder über WhatsApp oder als MP4-Datei in eine Windows-Anwendung – und in Kürze auch in eine App – importiert werden. Dort werden Videos mit einer Länge von bis zu 30 Minuten Bild für Bild analysiert. Auffällige Bereiche werden automatisch markiert und entsprechend ausgewertet, sodass Sie gezielt und strukturiert informiert werden.
Wir arbeiten eng mit führenden Herstellern weltweit zusammen und haben den Anspruch, Ihnen eine technische Perfektion zu bieten, die den realen Anforderungen im Einsatz gerecht wird.
Sie möchten teilnehmen?
Dann bewerben Sie sich bitte per E-Mail an
info@echolotzentrum.de oder team@SAR-Unterwasser-Systeme.de
Wir setzen uns kurzfristig mit Ihnen in Verbindung.


