Die Einfrequenz-Technik
Echolote, auch Sonar genannt, arbeiten schon seit Jahrzehnten immer mit dem gleichen Prinzip. Sie senden mittels eines Gebers (Transducer, Schwinger) Schallwellen ins Wasser und ermitteln somit die Tiefe der Gewässer oder die Tiefe sich aufhaltender Fische.
Diese Aussendung von Schallwellen erfolgt auf verschiedenen Frequenzen.
Heutzutage sind z.B. 50 kHz, 83 kHz und 200 kHz üblich. Hierbei gilt: je niedriger die Frequenz, desto größer die erreichbare Tiefe und je höher die Frequenz, desto klarer die Bilder.
Eine Weiterentwicklung der einfrequenten Sendetechnik ist der sogenannten Broadband-Sounder der Firma Lowrance. Diese Sendetechnik ermöglicht eine stark verbesserte Erkennung und Darstellung von Fischen, da das erzeugte Bild deutlich klarer als bei herkömmlichen Echoloten wird.
Der Unterschied zum herkömmlichen Sonar besteht darin, dass hierbei kein einfacher, kurzer Impuls gesendet, sondern die Intensität des Schallimpulses wie bei einem Radio variiert wird. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass die Broadband-Sendetechnik mit weitaus weniger Sendeleistung klar kommt als es noch vor einigen Jahren nötig war. Der Sende- und Erfassungsbereich eines Echolotes bei dieser Sendetechnik ist kegelförmig nach unten, wobei sich mit den verschiedenen Frequenzen auch die Sendewinkel unterscheiden.

